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Sonder- und Kleinfahrzeuge

 

Definition des Begriffes "Sonderfahrzeuge"

Sonderfahrzeuge sind Frachtschiffe mit einer Bruttoraumzahl von über 100 für einen besonderen Einsatzzweck. Sonderfahrzeuge werden in verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Schlepper: ein Frachtschiff, das zum Ziehen und Schieben von Wasserfahrzeugen, schwimmenden Arbeitsgeräten und anderen schwimmenden Objekten gebaut und bestimmt ist,
  • Behördenfahrzeug: ein Frachtschiff, das zu hoheitlichen Zwecken eingesetzt ist und nicht Handelszwecken dient, insbesondere ein Dienstschiff im Sinne des § 3 Buchstabe c) des Flaggenrechtsgesetzes,
  • Wasserfahrzeuge ohne eigenen Antrieb: ein Frachtschiff, das gebaut ist, um von anderen Fahrzeugen gezogen oder geschoben zu werden, insbesondere Schuten oder Pontons,
  • Schwimmendes Arbeitsgerät: ein Frachtschiff, das so gebaut ist, dass es nur ein bestimmtes Arbeitsgerät aufnehmen kann und keine anderweitige Lademöglichkeit aufweist, insbesondere Bagger, Schwimmkrane, Rammen, Hebefahrzeuge, Bohr- und Hubinseln und Produktionsplattformen,
  • Errichterschiff: ein Frachtschiff, das zum Transport und zur Errichtung von Bauwerken auf See gebaut und bestimmt ist.

 

Rechtsgrundlagen für Sonderfahrzeuge

Sofern ein Sonderfahrzeug nicht unter das Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS-Übereinkommen) fällt, gilt deutsches Recht. Neben der Schiffssicherheitsverordnung sind vor allem zwei nationale Richtlinien für Sonderfahrzeuge unter deutscher Flagge relevant:

 

Beim Schleppen

 

Kleinfahrzeuge

Kleinfahrzeuge sind Frachtschiffe, die mindestens 8m lang sind und eine maximale Bruttoraumzahl von 100 haben. Die Sicherheitsanforderungen für Kleinfahrzeuge sind in der Nationalen Sicherheitsrichtlinie für Frachtschiffe enthalten.

(nach oben)