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Meldeverfahren für Seeleute

Besonderes Meldeverfahren für Seeleute

Für jeden Arbeitnehmer sind Meldungen für die Sozialversicherung an die jeweilige Krankenkasse zu erstatten. Das Meldeverfahren ist in der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung  (DEÜV) geregelt. Für Seeleute gelten Sonderregelungen. Die Meldungen müssen zusätzliche Angaben über:

  • die Berufsgruppe,
  • die Fahrzeuggruppe,
  • das Befähigungszeugnis und
  • die Versicherungsart (Beschäftigung auf Schiffen im Erstregister, Zweitregister, Versicherung im Rahmen der Ausstrahlung oder auf Antrag)

enthalten. Aufgrund dieser zusätzlichen Angaben wird die Versicherungszeit im Rentenkonto als Seefahrtzeit gekennzeichnet und dient somit als Versicherungsnachweis für die Ansprüche aus der Seemannskasse. Außerdem dienen die zusätzlichen Angaben statistischen Zwecken, welche zum Beispiel für das „Maritime Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung in der Seeschifffahrt“ benötigt werden.

Weitergehende Informationen über das Melde- und Beitragsverfahren für Seeleute finden Sie in einem Informationsschreiben der Knappschaft.