„No-Deal-Brexit“

Übergangsregeln von UK (MCA) und Zulassung von Schiffsausrüstung (MED)

Ein möglicher „No-Deal-Brexit“ wird sich auf die Gültigkeit von MED-Zulassungen britischer Notifizierter Stellen auswirken. Nach einem Brexit kann Schiffsausrüstung nur weiterhin produziert werden, wenn bestehende Modul D oder Modul E Urkunden einer britischen notifizierten Stelle durch entsprechende Urkunden einer notifizierten Stelle eines EU-Staates ersetzt werden. Aus diesem Grund kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass es vorübergehend zu Lieferengpässen bei Schiffsausrüstung oder Problemen bei Schiffsbesichtigung kommen kann.

Vor einem Brexit ausgestellte Modul B, Modul G und Modul F Urkunden britischer Notifizierter Stellen bleiben weiterhin gültig, solange sie nicht verändert werden.

Wenn das Vereinigte Königreich ohne ein Abkommen aus der EU austritt, wird es nicht mehr Teil des MED-Regimes sein. Für diesen Fall hat die Maritime & Coastguard Agency (MCA) Übergangsregeln (nur in englischer Sprache) veröffentlicht. Darin werden Verfahren festgelegt, die sicherstellen sollen, dass das Vereinigte Königreich weiterhin seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt  und internationale Standards für Schiffsausrüstung anwendet und durchsetzt.