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Bundesregierung fördert Schifffahrt unter deutscher Flagge

Für Deutschland als Exportnation ist eine wettbewerbsfähige Handelsschifffahrt unter deutscher Flagge von großer Bedeutung. Die finanzielle Unterstützung der deutschen Flagge ist ein wichtiger Baustein des „Maritimen Bündnisses“, das die Bundesregierung, die Küsten-Bundesländer und die Sozialpartner geschlossen haben.

Die Bundesregierung fördert die Seeschifffahrt unter deutscher Flagge durch:

  • Zuschüsse zur Senkung der Lohnnebenkosten,
  • Zuschüsse zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen (auch für Schiffe unter der Flagge eines EU-Mitgliedstaates) und
  • den 100%igen Lohnsteuereinbehalt für Arbeitgeber.

Die Zuschüsse zu den Lohnnebenkosten sowie zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen machen ein Volumen von rund 58 Millionen Euro pro Jahr aus. Der Lohnsteuereinbehalt macht einen Vorteil für die Schifffahrtsunternehmen von rund 75 Millionen Euro aus.

Die „Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland“ bezuschusst zusätzlich die Aus- und Fortbildung von Seeleuten mit rund 20 Millionen Euro.

Darüber hinaus profitieren deutsche Reeder von der Tonnagesteuer, einer sehr günstigen Gewinnermittlungsart für Seeschiffe im internationalen Verkehr. Die Gebühren für die schiffsbezogenen Zeugnisse unter deutscher Flagge sind im Vergleich zu anderen Flaggen gering.

 

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