Neuer Hochsee-Trawler unter Deutscher Flagge
"Jan Maria" heißt der neueste Zuwachs der deutschen Fischereiflotte. Der vom niederländischen Fischerei-Konzern Parlevliet & Van der Plas (P&P) bereederte Trawler wurde am 5. April in seinem Heimathafen Bremerhaven getauft. Das von der Brücke bis zum Maschinenraum mit neuester Technik ausgestattete Schiff wird im Nordatlantik fischen – und kann dort bis zu 100 Tonnen Fang pro Tag direkt an Bord verarbeiten. (10.04.2024)

Das 88,10 Meter lange und in der Türkei gebaute Schiff zählt zu den modernsten seiner Art. In
Jede Fangfahrt ist auf zirka sechs Wochen ausgelegt, die meisten der 40 Mann an Bord arbeiten im Schichtdienst nach MLC-Regularien rund um die Uhr. Für die Besatzung stehen an Bord eine Lounge, Kinoraum, Sauna, Fitnessraum sowie ein Hospital mit Krankenraum zur Verfügung.
Die "Jan Maria" wird von der Nordbank Hochseefischerei GmbH mit Sitz in Bremerhaven betrieben – einer deutschen Tochterfirmen der niederländischen P&P-Gruppe. Der familiengeführte Konzern, zu der auch das ebenfalls in Bremerhaven ansässige Firma Deutsche See gehört, gilt mit rund 8.000 Beschäftigten als größtes Fischereiunternehmen in Europa.
Der neue Trawler "Jan Maria" löst die 1990 gebaute und bisher in Rostock beheimatete "Gerda Maria" ab, die nun zum Verkauf steht.