Funkausrüstung:

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
Bernhard-Nocht-Straße 78
20359 Hamburg

Telefon: +49 40 31 90-0
Fax: +49 40 3190-5000

Hans-Karl von Arnim
Telefon: +49 40 3190-7310
Fax: +49 40 3190-5000
E-Mail: NavCom@bsh.de



Nummernzuteilung Seefunk:

Bundesnetzagentur
Außenstelle Hamburg
Sachsenstrasse 12 und 14
20097 Hamburg

Telefon: +49 40 23655-0
Fax: +49 40 23655-182



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Seefunk

Seefunk dient der Schiffssicherheit

Seefunk ist ein internationaler mobiler Funkdienst. Er ermöglicht den erdgebundenen (terrestrischen) Funkverkehr sowie den Funkverkehr über Satelliten:

  • zur Übermittlung privater und schiffsdienstlicher Nachrichten,
  • zwischen Funkstellen an Land (Küstenfunkstellen/Küsten-Erdfunkstellen) und Funkstellen auf Schiffen (Seefunkstellen/ Schiffs-Erdfunkstellen)
  • sowie zwischen den Funkstellen auf Schiffen.

Der Seefunkdienst trägt wesentlich zur Sicherheit der Schifffahrt und der Schiffsbesatzungen bei. Durch das weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) sind schon viele Menschenleben gerettet worden. Rettungsgerätfunkstellen und Funkbojen zur Kennzeichnung der Notposition sind Bestandteil dieses Funkdienstes.

Checkliste Seefunk

Wer eine Seefunkstelle betreibt, sollte folgende Punkte beachten:

  • Zulassung von Seefunkausrüstung nach der Schiffsausrüstungsrichtlinie (Maritime Equipment Directive – MED) durch eine Benannte Stelle,
  • Funksicherheitsprüfung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) oder eine seiner anerkannten Einrichtungen im Rahmen der Schiffsbesichtigung,
  • Zuteilung der Nummern für den mobilen Seefunk (Maritime Mobile Service Identity - MMSI; Rufzeichen; ATIS) durch die Bundesnetzagentur.