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Hafenstaatkontrolle

Hafenstaatkontrollen sorgen für Schiffssicherheit

Ein havarierter Öltanker, schmierige Ölteppiche und verölte Seevögel - wer kennt solche erschreckenden Bilder nicht? Solche Schiffsunglücke passieren glücklicherweise zwar nur sehr selten, aber wenn ein Tanker strandet oder auseinanderbricht, hat das oft katastrophalen Folgen.

Leider wird meistens erst dann gehandelt, wenn ein solches Desaster passiert ist. So war es auch 1978, als der Tanker "Amoco Cadiz" vor der bretonischen Atlantikküste auseinanderbrach und eine große Ölpest verursachte. Es dauerte bis 1982, bis 14 europäische Staaten die Pariser Vereinbarung über die Hafenstaatkontrolle (Paris Memorandum of Understanding - Paris MoU) unterschrieben. Mit diesem Vertrag verpflichteten sich die beteiligten Staaten, sogenannte Hafenstaatkontrollen nach einheitlichen Vorgaben durchzuführen. Bei den Hafenstaatkontrollen besichtigen die beteiligten Staaten unangemeldet in ihren Häfen Schiffe unter ausländischer Flagge. Dabei prüfen besonders geschulte Kontrolleure, ob Reeder, Flaggenstaaten und Klassifikationsgesellschaften die internationalen Vorschriften zur Schiffssicherheit, zum Meeresumweltschutz und zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Seeleuten einhalten. Ziel der Kontrollen ist, die Schiffssicherheit zu verbessern und "Sub-Standard-Schiffe" zu verhindern.

Seit 1982 ist viel passiert. Mittlerweise sind 27 Staaten an der Pariser Vereinbarung beteiligt. Der Vertrag gilt als das weltweit wichtigste Hafenstaatkontrollabkommen.

In deutschen Häfen führt die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr die Hafenstaatkontrolle (auf englisch: Port State Control, kurz: PSC) durch.

Aktuelle Informationen zur Hafenstaatkontrolle finden Sie im Download-Bereich.

 

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