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Aktuelle Nachrichten

Lange galt Asbest als Wundermittel: Das natürliche Mineral ist feuerfest, isolierend gegen, leicht zu verarbeiten und zudem noch günstig. Doch Asbest macht krank und kann Krebs verursachen. Die BG Verkehr hat nun zusammengefasst, was Reedereien bei einer Einflaggung eines asbestbelasteten Schiffes beachten müssen.

Wer in der Vergangenheit mit Asbest arbeitete, atmete häufig den Staub und damit die feinen Asbestfasern ein. Die mögliche Folge: bösartige Krebstumore oder Veränderungen des Lungenfells. Die Berufsgenossenschaften erkennen die berufsbedingte Staublungenerkrankung durch Asbest, die sogenannte Asbestose, als Berufskrankheit an. Asbest ist bei den tödlich verlaufenden Berufskrankheiten die häufigste Todesursache. Zwischen der Arbeit mit Asbest und dem Ausbruch der Krankheit können mehrere Jahrzehnte liegen. Im Mittel liegt die Latenzzeit bei 38 Jahren.

 

Seit 1993 darf Asbest in Deutschland nicht mehr hergestellt oder verwendet werden, auf europäischer Ebene seit 2005. Ab 2019 müssen alle Schiffe unter einer EU-Flagge ab 500 BRZ über ein Gefahrstoffverzeichnis verfügen, in dem auch Asbest erfasst sein muss. Mit dieser Verpflichtung aus der Verordnung EU/1257/2013 will die EU die Vorgaben aus der Schiffsrecyling-Konvention („Hong Kong Convention“) in ihr Recht umsetzen.

 

Weltweit gibt es dagegen kein Asbest-Verbot. Auf älteren Seeschiffen kann daher noch Asbest vorhanden sein. Flaggt ein solches Schiff unter die deutsche Flagge ein, muss der Reeder unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, ein Asbest-Kastaster erstellen und für Pflicht-Vorsorgeuntersuchungen für seine Seeleute sorgen. Der Geschäftsbereich Prävention der BG Verkehr hat eine „Zusammenstellung der Pflichten eines Reeders bei der Einflaggung eines asbestbelasteten Schiffes“ erstellt.

 

Der Jurist Kai Krüger (49) hat die Leitung der Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr übernommen. Er ist Nachfolger von Ulrich Schmidt, der überraschend am 22. Dezember 2016 verstarb. Krüger hatte bereits im Februar die kommissarische Leitung der Dienststelle übernommen.

Kai Krüger stammt gebürtig aus der Lüneburger Heide. Er begann seine berufliche Laufbahn in Berlin mit einer Ausbildung bei der früheren Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Anschließend war er vier Jahre bei der Bau-Berufsgenossenschaft in Hannover tätig. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Hannover begann er 2003 in Hamburg als Referent bei der See-Berufsgenossenschaft. Zuletzt leitete er das Referat Recht bei der Dienststelle Schiffssicherheit.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Herausforderung, die Dienststelle für die Zukunft gut aufzustellen“ , beschreibt Kai Krüger seine Ziele. Kundenorientierung ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Auch die Digitalisierung bietet der Verwaltung große Chancen. „Oberstes Ziel unserer Arbeit bleibt aber die Schiffssicherheit“, so der neue Leiter der Dienststelle.

Die Dienststelle Schiffssicherheit nimmt im Auftrag des Bundes staatliche Aufgaben im Bereich der Seeschifffahrt wahr und ist Teil der deutschen Flaggenstaatverwaltung. Im Bereich der Schiffssicherheit ist die Dienststelle unter anderem für die Einhaltung der nationalen und internationalen Vorschriften zur Schiffssicherheit und zum Meeresumweltschutz sowie für die Prüfung und Zertifizierung von Rettungsmitteln und Brandschutzausrüstung zuständig. Die Besichtiger der Dienststelle führen in den deutschen Häfen die Hafenstaatkontrollen von Schiffen unter ausländischer Flagge durch. Im Bereich Seearbeitsrecht ist die Dienststelle für die Überprüfung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten an Bord verantwortlich (Flaggenstaat- und Hafenstaatkontrolle). Mit ihrem Seeärztlichen Dienst ist die Dienststelle zudem der zentrale Ansprechpartner für alle maritim-medizinischen Fragen in Deutschland.

Seemannsmission – ist das im Jahr 2017 überhaupt noch zeitgemäß? Diese Frage haben sich die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Seemannsmissionen im In- und Ausland gestellt - und geben eine überzeugende Antwort im Sonderheft „Lass fallen Anker“ 2017.

Das Sonderheft 2017 gibt einen umfassenden Überblick über die vielfältige Arbeit der Seemannsmission. In einem eindrucksvollen Beitrag schildert der Stationsleiter der Deutschen Seemannsmission Alexandria, wie Seeleute bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer an ihre seelischen Grenzen kommen - und was es bedeutet, solche Seeleute seelsorgerisch zu betreuen. Sie lesen von jungen Freiwilligen, die ein Jahr ihres Lebens in Seefahrt-Clubs und an Bord von Schiffen verbringen und davon für ihr gesamtes Leben lernen. Sie erfahren etwas über Häuser der Seemannsmissionen, die Seeleuten und Touristen offen stehen, und über die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich für das Wohlergehen und die Würde von Seeleuten einsetzen und sich dabei auch selbst einen Dienst erweisen.

Die Seemannsmissionen vor Ort sind auf die die Unterstützung aus der Schifffahrt angewiesen. Wie Sie die Arbeit der Seemannsmissionen fördern können, erfahren Sie auf der Website der Deutschen Seemannsmission.

Das internationalen Ballastwasser-Übereinkommen ist in Kraft getreten. Der Umweltausschuss (MEPC) der IMO hat auf seiner letzten Sitzung im Juli für Klarheit gesorgt, welche Schiffe wann eine Ballastwasser-Behandlungsanlage benötigen.

1. Vorhandene Schiffe (keine Neubauten)
Für vorhandene Schiffe gilt eine um zwei Jahre verlängerte Übergangsfrist. Diese Übergangsfrist ist an die Erneuerungsbesichtigung des IOPP-Zeugnisses gebunden.

a) Grundsätzlich müssen vorhandene Schiffe dem D2-Standard (= Ballastwasser-Behandlungsanlage) ab der ersten Erneuerung des IOPP-Zeugnisses nach dem 08.09.2019 entsprechen.

b) Ist das IOPP-Zeugnis bereits zwischen dem 8.9.2014 und dem 8.9.2017 erneuert worden, so muss eine Ballastwasser-Behandlungsanlage (= D 2-Standard) bis spätestens zum 8.9.2022 eingebaut werden (= spätestmöglicher Zeitpunkt für die folgende Erneuerung des IOPP-Zeugnisses).

c) Wird das IOPP-Zeugnis zwischen dem 8.9.2017 und dem 8.9.2019 erneuert, so muss eine Ballastwasser-Behandlungsanlage bis spätestens zum 8.9.2024 eingebaut werden (= spätestmöglicher Zeitpunkt für die darauffolgende zweite Erneuerung).

2. Neubauten
Neubauten, die am oder nach dem 8. September 2017 auf Kiel gelegt werden, müssen von Anfang an eine zugelassene Ballastwasser-Behandlungsanlage an Bord haben und den weitergehenden D-2 Standard einhalten.

3. Kleinere Schiffe
Schiffe mit einer Größe von unter 400 BRZ erhalten eine Übergangszeit bis zum 08.09.2024 für die Einhaltung des D2-Standards.

Weitere Informationen zu den Übergangsfristen finden Sie in unserem ISM-Rundschreiben 02/2017 vom 17.07.2017.

Die deutsche Flagge ist rund um die Uhr an 365 Tagen für Sie da. Unter der Telefon-Nummer +49 40 3190-7777 erreichen Sie unsere Fachleute für alle Fragen rund um die Seeschifffahrt unter deutscher Flagge.

Die Maritime 24/7-Hotline wird vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) angeboten. Zusätzlich können Sie auch den Bereitschaftsdienst der Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr nutzen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Rubrik Ansprechpartner.

Sie mögen keine Fälschungen? Wir auch nicht! Seediensttauglichkeits-Zeugnisse können jetzt schnell und einfach auf Ihre Echtheit überprüft werden.

Unser kostenloser Verifikations-Service erhöht die Sicherheit und bietet zusätzlichen Betrugsschutz.

Sie können sich für das Verfahren in wenigen Schritten und jederzeit online registrieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Rubrik Verifikation.

 

Seit heute führt die „JPO Vela“ die deutsche Flagge am Heck. Die Einflaggung des 265m langen Containerschiffs erfolgte in Shanghai.

Das 2009 in China gebaute Schiff mit einer Ladekapazität von 4.254 Standardcontainern wird von der HanseContor Shipmanagement GmbH & Co. KG mit Sitz in Stade betrieben. Die HanseContor Shipmanagement wurde im Rahmen der Umstrukturierung der Schiffahrtsgesellschaft Oltmann gegründet und hat das Schiffsmanagement für 10 Schiffe übernommen.

Nach der erfolgten Einflaggung der „JPO Taurus“ im Januar und der „JPO Volans“ hat die Reedereigruppe nunmehr das dritte Schiff unter die deutsche Flagge gebracht. Der Flaggenwechsel wurde durch die verbesserten Rahmenbedingungen für die deutsche Flagge ermöglicht.

Die deutsche Flagge ist besser als ihr Ruf. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie der Jadehochschule in Elsfleth. Knapp 30 Studierende haben untersucht, wie Reedereien die deutsche Flagge bewerten und welche Faktoren für die Flaggenwahl entscheidend sind.

Bei den Kosten - dem wichtigsten Punkt der Schifffahrtsunternehmen - ist die deutsche Flagge inzwischen durch die Maßnahmen der Bundesregierung wettbewerbsfähig mit anderen EU-Flaggen. Auch beim Image, der Performance und der Rechtssicherheit kann die deutsche Flagge punkten. Deutlichen Nachholbedarf attestieren die Reederei dagegen beim Service: weniger Bürokratie, mehr Online-Angebote und eine zentrale Anlaufstelle lauten die Wünsche der Reedereien.

Die Reederei Rörd Braren aus Kollmar und Uwe Rottwinkel von der Reederei Rambow in Drochtersen sind die Preisträger der Auszeichnung „Exzellenter Ausbildungsbetrieb und Exzellenter Ausbilder 2017“. Die Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt (BBS) vergab den Preis im Rahmen des 11. Bremer Schifffahrtskongresses.

Die Redner der Veranstaltung machten deutlich, wie wichtig eine fundierte und praxisnahe Ausbildung auch in der Seeschifffahrt sei. „Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein internationaler Exportschlager. Ich wünsche mir, dass auch in Zukunft junge Leute zum Schiffsmechaniker ausgebildet werden und sie ihren Beruf in den Reedereien auch weiterhin ausüben können“, so Jörg Schulz, Staatsrat beim Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Erstmalig wurde ein Ausbilder für sein persönliches Engagement geehrt. Uwe Rottwinkel von der Reederei Rambow erhielt die Auszeichnung für sein soziales Engagement. „In der heutigen Zeit übernehmen nicht mehr viele Menschen die Verantwortung für junge Auszubildende“, so der Vorsitzende der BBS, Ernst-Peter Ebert in seiner Laudatio. „Besonders dann nicht, wenn dies auch die jungen Menschen miteinschließt, die sonst kaum eine Chance in der Gesellschaft hätten. Nicht wenige der vermeintlich schwierigen jungen Menschen haben es tatsächlich zum Kapitän oder Chief gebracht. Dieser Erfolg zeige, dass Herr Uwe Rottwinkel recht habe“, so Ebert abschließend.

Holger Jäde, Geschäftsführer der BBS, dankte allen an der Ausbildung Beteiligten an Bord und an Land für ihr besondere Engagement. Gerade die Ausbildung zum Schiffsmechaniker sei für junge Leute ideal, da das Verständnis für den Gesamtbetrieb Schiff in keiner anderen seemännischen Ausbildung so gut gefördert werde wie während dieser dualen Berufsausbildung. „Deswegen freut es mich persönlich, dass wir durch die Auslobung des Preises Exzellenter Ausbildungsbetrieb und Ausbilder ein Zeichen setzen können und die Bemühungen und Anstrengungen, aber auch die Freuden, die mit der Ausbildung verbunden sind, anerkannt werden“, so der Geschäftsführer abschließend.

Die Bundeskanzlerin hat auf der 10. Nationalen Maritimen Konferenz in Hamburg die Reeder aufgerufen, ihre Schiffe vermehrt unter deutscher Flagge zu betreiben. Vor über 750 Teilnehmern machte sie deutlich, wie wichtig der Erhalt des maritimen Know-Hows für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei.

Neben dem Hauptthema der Konferenz - der Digitalisierung in der maritimen Wirtschaft- ging die Bundeskanzlerin in ihrer halbstündigen Rede auch auf das Thema Einflaggungen ein. Wörtlich meinte sie:

"Schön wäre es auch, wenn in unseren Häfen noch mehr Schiffe auch unter deutscher Flagge ein- und ausfahren würden. Deutschland ist nämlich eine der größten Schifffahrtsnationen der Welt und wir würden uns freuen, wenn sich das auch unter der Beflaggung widerspiegelt."

Mit ihrem Maßnahmenpaket aus dem 100%igen Lohnsteuereinbehalt, der Erstattung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und der Änderung der Schiffsbesetzungsverordnung hat die Bundesregierung die deutsche Flagge deutlich gestärkt und für Reedereien attraktiv gemacht.

Die deutsche Flagge ist seit dem 1. Januar 2017 noch wettbewerbsfähiger: Reeder können sich ihre gezahlten Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung voll erstatten lassen. Von dieser Förderung des Bundes profitieren vor allem Reedereien, die Schiffe unter deutscher Flagge im internationalen Seeverkehr betreiben und für ihre Seeleute Sozialversicherungsabgaben in Deutschland zahlen.

Bis zum letzten Jahr zahlte der Bund den Reedereien auf Antrag feste, pauschalisierte Zuschüsse zur Deckung ihrer Lohnnebenkosten. Nun können Seeschifffahrtsunternehmen Zuschüsse in Höhe ihrer Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung für ihre europäischen Seeleute beantragen. Neu ist auch, dass Reedereien mit Schiffen unter der Flagge eines EU-/EWR-Mitgliedsstaates, die in einem deutschen Seeschiffsregister eingetragen sind, Lohnnebenkosten erstattet bekommen, wenn ihre Seeleute im Rahmen der Ausstrahlung in der deutschen Sozialversicherung versichert sind.

Reedereien können beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie einen Antrag auf Erstattung der Lohnnebenkosten für das Jahr 2017 stellen. Die genauen Förderbedingungen sind in der Richtlinie zur Senkung der Lohnnebenkosten in der Seeschifffahrt vom 28.10.2016 enthalten.

Die Erstattung der vollen Lohnnebenkosten ist der letzte Baustein eines Maßnahmenpaketes der Bundesregierung, mit der die Ausbildung und Beschäftigung am Schifffahrtsstandort Deutschland gestärkt werden soll.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Rubrik Finanzen.

Die geplante Erhöhung des Lohnsteuereinbehaltes von 40% auf 100% für die deutsche Flagge ist Realität geworden: Ab sofort brauchen Reeder für ihre Seeleute, die auf Handelsschiffen unter deutscher Flaggen fahren, keine Lohnsteuer mehr an das Finanzamt abführen.

Grundlage für die Änderung ist das "Gesetz zur Änderung des Einkommenssteuergesetzes zur Erhöhung des Lohnsteuereinbehaltes in der Seeschifffahrt". Durch das Gesetz ist auch die bisherige 183-Tage-Regelung entfallen. Besatzungsmitglieder müssen nicht mehr in einem 183 Tage dauernden Heuerverhältnis stehen, damit ihr Reeder den Steuervorteil nutzen darf.

Die Europäische Kommission hat am 3. Mai ihre Zustimmung zu dieser Beihilfe erklärt. Mit der Veröffentlichung dieses Beschlusses im Bundesgesetzblatt ist die Neuregelung offiziell in Kraft getreten.Mit dem Gesetz lösen die Bundesregierung und die Länder ihr Versprechen ein, die deutsche Flagge wettbewerbsfähiger zu machen. Die Reeder ziehen bei ihren Seeleuten wie bisher die volle Lohnsteuer von der Heuer ab, dürfen dann aber diese Lohnsteuer für sich einbehalten. Damit werden die deutschen Reeder gegenüber vielen Schifffahrtsunternehmen im Ausland gleichgestellt, die keine Lohnsteuer für ihre Seeleute zahlen müssen.

Die Reeder dürfen den vollen Lohnsteuereinbehalt erstmals für den Lohnzahlungszeitraum Juni 2016 anwenden.

Die Hamburger Reederei SAL Heavy Lift GmbH hat ihr Schwergutschiff MS „Svenja“ unter die deutsche Flagge gebracht. Fünf weitere Schiffe der Reederei werden in den nächsten Wochen folgen und bald unter schwarz-rot-gold über die Weltmeere fahren.

Die Reederei SAL will mit diesem Bekenntnis zur deutschen Flagge das deutsche maritime Cluster mit seinem einzigartigen Schifffahrts-Know-How stärken. Die Ausbildung auf Schiffen unter deutscher Flagge gehört im internationalen Vergleich zur Spitzenklasse. Die Seefahrt-Ausbildung in Deutschland auf hohem Niveau wird langfristig allerdings nur dann möglich sein, wenn Seeleute auf Schiffen unter deutscher Flagge eingesetzt werden, so die Reederei.

„Wir sind sehr stolz, zur deutschen Flagge zurückzukehren“, sagt Sebastian Westphal, Corporate Director Ship Management bei SAL. „Die deutsche Flagge steht für Qualität, Sicherheit und die Einhaltung höchster Standards – all das sind auch zentrale Werte von SAL. Die deutsche Flagge und unsere Unternehmensphilosophie gehen also Hand in Hand."

Toshio Yamazaki, CEO von SAL Heavy Lift, fügt an: „Es war eine logische Konsequenz: Wir sind ein deutsches Familienunternehmen mit in Deutschland gebauten Schiffen, auf denen deutsche Offiziere zur See fahren – jetzt profitieren wir auch von den Vorteilen der deutschen Flagge. Wir sind stolz, unsere Dienstleistungen und Produkte mit dem „made in Germany“-Prädikat versehen zu können. Dass wir nun auch unter deutscher Flagge fahren, unterstreicht unser Bekenntnis zu Qualität und Sicherheit.“

Die Entscheidung für die deutsche Flagge beruht auf sorgfältigen Überlegungen des Flottenmanagements bei SAL. Sebastian Westphal: „Angesichts der vielen Vorteile der deutschen Flagge haben wir uns für die Umflaggung entschlossen. Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der BG Verkehr und DNV GL. Und ich weiß, dass unsere Crew an Bord mit Stolz die deutsche Flagge hissen wird.”

SAL Heavy Lift ist seit diesem Jahr Teil der Harren & Partner-Gruppe in Bremen. Die Reederei verfügt über 21 Schwergutschiffe.