Webcode für diesen Inhalt: 16941181

Sicherheit auf See

Qualität setzt sich durch: Unter deutscher Flagge sicher unterwegs

Seit es die Schifffahrt gibt, passieren Unfälle auf See. Spektakuläre Schiffsunglücke wie die der Titanic, Pamir, Exxon Valdez, Estonia, Prestige oder Pallas haben viel Leid für Mensch und Umwelt ausgelöst, aber ohne sie hätte es die großen Fortschritte bei den Sicherheitsvorschriften nicht gegeben.

Bereits seit 1913 gibt es das Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See, das SOLAS-Übereinkommen. Seitdem ist diese Konvention immer weiter fortentwickelt worden. Früher haben sich Sicherheitsvorschriften häufig von Flagge zu Flagge unterschieden, heute wird die Schiffssicherheit immer mehr durch weltweite Regeln von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO bestimmt. Dazu gehören zum Beispiel der International Safety Management-Code (ISM), der Sicherheitsaspekte im operativen Schiffsbetrieb sicherstellt und der International Ship and Port Facility Security Code (ISPS), der seit 2002 die Einhaltung weltweiter Sicherheitsanforderungen gegen Gefahren von außen vorgibt.

Nach wie vor sind aber auch der einzelne Flaggenstaat und die Reeder ein entscheidender Faktor für die Schiffssicherheit. Wie strikt werden die Regelwerke ausgelegt und von Besichtigern auf den Schiffen kontrolliert? Gibt es eine leistungsfähige Flaggenstaatverwaltung mit genügend Fachleuten und Praktikern? Hat der Flaggenstaat die völkerrechtlichen Vorgaben in sein Recht umgesetzt? 

Die deutsche Flagge genießt als Qualitätsflagge seit jeher ein hohes Ansehen. Regelmäßig belegt die deutsche Flagge Spitzenplätze in den Rankings der Flaggenstaaten. Davon profitieren unmittelbar auch die Reeder: Wer unter einer Qualitätsflagge fährt und sein Schiff in Schuss hält, hat weniger Ausfallzeiten und wird zudem mit selteneren Hafenstaatkontrollen belohnt.