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Umweltschutz

Umweltschutz in der Seeschifffahrt wird international geregelt

Der Umweltschutz in der Seeschifffahrt wird immer wichtiger. Die Schifffahrt belastet die Meeresumwelt erheblich durch Öl, Chemikalien, Schiffsabwasser, Schiffsmüll und Schiffsabgase. Schätzungen gehen davon aus, dass die weltweit rund 50 000 Seeschiffe jährlich etwa 370 Millionen Tonnen Schweröl verbrauchen.

Auf der anderen Seite hat die Seeschifffahrt in vielen Umweltbereichen eine Vorreiterrolle. Seeschiffe weisen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern die beste CO²-Bilanz aus. Der Transport von Waren über das Wasser ist besonders energieeffizient und damit umweltfreundlich. Neue Vorgaben zur Reinigung des Ballastwassers sowie zur Reduzierung des Schwefelgehaltes im Treibstoff und in den Schiffsabgasen werden die Meeresumwelt noch besser schützen.

 

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Da der Seeverkehr seit jeher global stattfindet, wird der Großteil der Vorschriften zum Umweltschutz in der Seeschifffahrt von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation IMO erlassen. Das wichtigste Vorschriftenwerk ist das Internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe, kurz: MARPOL-Übereinkommen. Das MARPOL-Übereinkommen mit seinen sechs Anlagen enthält verbindliche Vorgaben zur Verhinderung der Verschmutzung durch Schiffe und wird ständig weiterentwickelt.