Umfrage zur mentalen Gesundheit von Seeleuten
Die Deutsche Seemannsmission hat im November zusammen mit der World Maritime University und drei weiteren ausländischen Seemannsmissionen das Projekt SEA CARE gestartet. Durch das Projekt, das mit Mitteln aus dem ERASMUS+ Programm der Europäischen Union gefördert wird, soll ein spezialisiertes Ausbildungsprogramm für maritime Kriseninterventionsteams entwickelt werden.
SEA CARE zielt darauf ab, gemeinsame Standards und Methoden zu entwickeln, um die psychologische Unterstützung von Seeleuten nach kritischen und traumatischen Ereignissen auf See deutlich zugänglicher zu machen. Damit soll Seeleuten schnell und fachkundig geholfen werden und langfristige psychische Folgeerkrankungen bei Seeleuten vermieden werden.
Mit einer Online-Umfrage wollen die Projekt-Partner das aktuelle Angebot für maritime Dienstleistungen im Bereich der psychosozialen Gesundheit und der Bedarf an spezialisierter Unterstützung nach belastenden Vorfällen an Bord erfassen. Die Perspektiven der Befragten sind wichtig, um zukünftige Krisenreaktions-Schulungen und Unterstützungssysteme auf die realen Bedürfnisse abzustimmen. Außerdem sollen später
E-Learning-Module interessierten Partnern öffentlich zur Verfügung gestellt werden.
Die Umfrage, für die man etwa 15 Minuten benötigt, ist anonym und läuft noch bis zum 1. März. Sie richtet sich an Seeleute, an Verantwortliche in Reedereien, Crewing-Agenturen, maritimen Behörden und Seemannsmissionen.
Die Umfrage kann über den untenstehenden QR-Code oder diesen Link abgerufen werden.
Ansprechpartner für die Umfrage und das Projekt SECARE ist Dirk Obermann, Koordinator für Psychosoziale Notfallversorgung bei der Deutschen Seemannsmission e. V. in Hamburg.


