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Willkommen bei der deutschen Flagge!

Als maritime Verwaltung sind wir für unsere Kunden da. Hier finden Sie alles Wichtige
für Seeleute und Reeder über die Seeschifffahrt unter deutscher Flagge.

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DEUTSCHE FLAGGE

Deutsche Flagge

100% Lohnsteuereinbehalt ab Juni

Die geplante Erhöhung des Lohnsteuereinbehaltes von 40% auf 100% für die deutsche Flagge steht kurz bevor: Ab Juni brauchen Reeder für ihre Seeleute, die auf Handelsschiffen unter deutscher Flaggen fahren, keine Lohnsteuer mehr an das Finanzamt abführen.

Grundlage für die Änderung ist das "Gesetz zur Änderung des Einkommenssteuergesetzes zur Erhöhung des Lohnsteuereinbehaltes in der Seeschifffahrt". Durch das Gesetz ist auch die bisherige 183-Tage-Regelung entfallen. Besatzungsmitglieder müssen nicht mehr in einem 183 Tage dauernden Heuerverhältnis stehen, damit ihr Reeder den Steuervorteil nutzen darf.

Die Europäische Kommission hat am 3. Mai ihre Zustimmung zu dieser Beihilfe erklärt. Mit der Veröffentlichung dieses Beschlusses im Bundesgesetzblatt tritt die Neuregelung offiziell in Kraft.

Mit dem Gesetz lösen die Bundesregierung und die Länder ihr Versprechen ein, die deutsche Flagge wettbewerbsfähiger zu machen. Die Reeder ziehen bei ihren Seeleuten wie bisher die volle Lohnsteuer von der Heuer ab, dürfen dann aber diese Lohnsteuer für sich einbehalten. Damit werden die deutschen Reeder gegenüber vielen Schifffahrtsunternehmen im Ausland gleichgestellt, die keine Lohnsteuer für ihre Seeleute zahlen müssen.

Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums dürfen die Reeder den vollen Lohnsteuereinbehalt erstmals für den Lohnzahlungszeitraum Juni 2016 anwenden.

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SICHERHEIT AUF SEE
Ladung

Bestimmung der Bruttomasse von Frachtcontainern ab dem 1. Juli 2016

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LADUNG
Bild Container_Hafen_Hamburg
Bestimmung der Bruttomasse von Frachtcontainern
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO hat neue Regelungen zum Wiegen von Containern in in Kap. VI Regel 2 des SOLAS-Übereinkommens aufgenommen.
 Aufgrund der Änderung muss für Frachtcontainer, die auf SOLAS-Schiffe, verladen werden, die verifizierte Bruttomasse dokumentiert sein. Anderenfalls darf der Frachtcontainer nicht verladen werden.  Die SOLAS-Änderung tritt zum 1. Juli 2016 in Kraft.
 In den FAQ wurden nun die am häufigsten gestellten Fragen eingestellt und beantwortet.
Im Nachgang zur Infoveranstaltung des BMVI am 11.04.2016 stehen nun die Präsentationen zur Verfügung.
Den aktuellen Stand zu dem Thema finden Sie in unserer Rubrik „Sicherheit auf See“.
MEERESUMWELTSCHUTZ
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Neue Abwasservorgaben für die Ostsee ab 2019
Fahrgastschiffe in der Ostsee müssen ab 2019 neue Vorgaben der IMO zur Abwassereinleitung beachten. Das hat der IMO-Umweltausschuss MEPC auf seiner letzten Sitzung vom 22. April 2016 beschlossen. Zur Reduzierung des Nährstoffeintrages in der Ostsee müssen Fährschiffe zukünftig verbindliche Grenzwerte für Phosphor und Nitrat einhalten. Diese strengen Vorgaben gelten für neue Fahrgastschiffe ab dem 1. Juni 2019, für vorhandene Passagierschiffe genau zwei Jahre später.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Rubrik "Verhütung Meeresverschmutzung".

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